Waldheimkonzert mit The Beez und das Geheimnis der Schreibmaschine

Dem 1 Stunde vor Beginn der Veranstaltung heruntergegangenen Gewitter mit Starkregen zum Trotz strömten rund 200 Gäste zum Konzert der im süddeutschen Raum bekannten vier Musiker The Beez aus Berlin in den Biergarten des Waldheims Backnang. Schon mit dem 1. Lied kommt die Power der Musikinstrumente, untermalt von den kraftvollen Stimmen und dem Witz, bekannte Musikstücke aus Rock- und Pop-Klassikern sehr eigenwillig zu interpretieren herüber. Das Quartett aus Rob Rayner (Gitarre), Annette Kluge (Schlagzeug), Peter D‘Elia (Gitarre und Banjo) und Dita Rayner (Akkordeon) bot viele Leckerbissen : die Mischung bekannter Kompositionen mit Elementen geradezu entgegengesetzter Musikstile, gewürzt mit Komik und und leicht politischer Brisanz. Oft kommen einem die Stücke in der eigentümlichen Interpretation der Vier seltsam bekannt vor, ohne daß man sie benennen könnte und erst im Refrain oder sogar am Ende entlarven sich die Titel. Neben der Eigenkomposition von Deta die die Gentrifizierung Kreuzbergs besingt, ist herausragend und sofort erkennbar die Parodie der „Bohemian Rhapsody“ von Queen. Einleitungen und lustige Kurzgeschichten zu den Musikstücken klären die vielen Fans und Besucher endlich über die Abbildung der „Schreibmaschine“ auf den Vorankündigungsplakaten auf. Bei einer Kontrolle vor einem Flug nach Australien, wo die Band jedes Jahr in der Heimat Rob‘s mehrere Monate tourt, wurde Dita auf das Röntgenbild ihres Akkordeons, nachdem es über‘s Band gelaufen war, angesprochen „hei Mädel, du hast ja deene Schreibmaschine dabei“. Erst nach vier Zugaben und genau vor dem nächsten Regenschauer beendeten The Beez ihren Auftritt im Waldheim mit der gelungenen Parodie Rob Rayner‘s „Stayin‘ Alive“ von den Bee Gees.
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