Neuigkeiten Verein

Kleiner Flohmarkt und verschiedene Bands im Waldheim

Am Nachmittag des 29.04.  fand ein kleiner Flohmarkt auf dem Gelände des Waldheimvereins statt. Parallel dazu versuchten sich einige Besucher im Boulespiel. Im späten Nachmittag startete verschiedene Bands der Jugendmusikschule ihr Unterhaltungsprogramm.  Rund 150 Zuhörer wippten im Rhythmus  der Inklusionsband “The Cool Chickpeas”,  dann zu “Trouble in My Head”, gefolgt von der Elternband “Time Machine” und zum Abschluß zu “Work in Progress”.
The Cool Chickpeas - Kopie Work in Progess - Kopie

Zäher Rostbraten kommt als entspannter Reggae daher

BKZ-Online 27.02.17
Schwäbischer Liederabend mit „Mayer & Müller“ im Backnanger Waldheim– Veranstalter wird überrascht durch den großen Ansturm an Zuhörern.
Proppenvoll war es am Samstag in der Gaststätte Waldheim bei einem schwäbischen Liederabend mit „Mayer & Müller“. Mit eigenen Texten und Melodien gab das Duo mal amüsant mal nachdenklich Einblicke in den Alltag im Ländle und die schwäbische Seele.

Des Dialekts sollte man schon mächtig sein: Ulrich (Uma) Mayer (links) und Ulrich (Ules) Müller bieten „Schwäbisch für älle“. Foto: A. Becher

Von Claudia Ackermann

BACKNANG. Mit einem so großen Ansturm haben selbst die Veranstalter vom Waldheim-Verein nicht gerechnet. Eilig werden noch Stühle von draußen hereingetragen. Bei rund hundert Besuchern wird es im Saal der Gaststätte eng. Trotzdem herrscht eine gemütliche, familiäre Atmosphäre. An den Tischen wird gegessen oder zusammen ein Gläschen getrunken. Peter Arndt, 1. Vorsitzender des Waldheim-Vereins, eröffnet den Abend.
Mit E-Gitarre und Akustik-Gitarre begleitet das Duo, bestehend aus Ulrich (Uma) Mayer und Ulrich (Ules) Müller, den zum Teil zweistimmigen Gesang: „Mei Vater hat a Stückle ghet, und i hab’s net wella.“ Denn, so heißt es in dem Text aus Müllers Feder, er fliege lieber auf die Seychellen. Kurzweilig und amüsant sind die Lieder im Programm: „Schwäbisch für älle“. Des Dialekts sollte man schon mächtig sein, etwa, wenn es in einem Text um die unglaublich vielseitigen Einsatzmöglichkeiten des Wortes „ebbes“ geht.
Musikalisch sind unterschiedliche Stilrichtungen eingestreut. Ein Lied von „Sachen, die nerven“, wie etwa ein Rostbraten, der zäh wie Leder ist, kommt als entspannter Reggae daher. Beim Text über die schwäbischen Himmelsrichtungen: „Nuff, nomm, nieber und na“ kommen außer den Gitarren Tröten zum Einsatz. Ulrich Mayer greift zwischendurch zur Melodica oder zur Ukulele. Auch, wenn die Akustik im Raum manchmal etwas zu wünschen übrig lässt, tut das der Stimmung keinen Abbruch. Beim Lied „Koiner“, in dem es darum geht, dass einem in manchen Situationen niemand hilft, stimmt das Publikum in den Refrain mit ein.
Die beiden Ulrichs plaudern darüber, wie sie sich kennengelernt haben. Nämlich bei Käsewürfeln und einer Dose Ravioli in Mayers nicht ganz perfektem Haushalt. Müller hat daraufhin einen Song für ihn geschrieben mit dem Titel: „Du brauchsch a Frau.“ Dass die Chemie bei dem Duo stimmt und sie viel Spaß zusammen auf der Bühne haben, merkt man ihnen an. „Bei mir ist Musik immer Freundschaftssache“, sagt Ulrich Mayer, der auch bekannt durch die Band „Ulrich Tukur und die Rhythmus Boys“ ist.
Nicht bei allen Liedern blödelt das Duo auf der Bühne. Balladen stecken zuweilen voller Tiefgang. „I han a Träne in meim Bier“, singt Müller. Es geht um die Trauer darüber, dass die Menschen sich nicht mehr verstehen und keiner dem anderen zuhört. Sie würden nur noch nach Leistung gemessen, die anderen würden vergessen. Mucksmäuschenstill wird es im Saal der Waldheim-Gaststätte. Aber diese melancholische Stimmung ist nicht von langer Dauer.
„Schädel, Fuß ond Ranza,
des isch dr Schwob im Ganza“
Eigentlich sei Mayer nur sein Künstlername und er würde in Wirklichkeit Müller heißen. Bei Müller sei das umgekehrt, blödelt das Duo herum. Eigentlich hätten sie noch einen Dritten im Bunde gesucht, aber niemand mit dem Namen Schmidt gefunden. Dieser Abend sei eine „Antifa-Veranstaltung“ – eine Antifaschingsveranstaltung. Nicht jeder ist schließlich am närrischen Treiben an diesem Wochenende interessiert.
„Schädel, Fuß ond Ranza, des isch dr Schwob im Ganza“, legen die beiden los und gehen über zum einzigen Beruf, bei dem es keine Frauenquote gebe. „Samenspender“ heißt das Lied, bei dem sie sich mit Gitarre und Ukulele zu rasantem Tempo steigern.
Beim Most-Blues setzt Müller seine Rockröhre ein und die Besucher erfahren, was es mit dem schwäbischen Ausdruck „Lällabebbl“ auf sich hat. Am Ende laufen „Mayer & Müller“ noch mal zu Höchstform auf, wenn es zwar um ein so banales Thema wie verschiedenfarbige Aufkleber geht, aber der Rhythmus mit viel mitreißendem Pep schon allein in den Worten liegt: „Bäbberle, bäbberle, bäb…“ Da wird im Saal gut gelaunt mitgewippt, und erst nach drei Zugaben lässt das Publikum das Duo gehen.

50-jähriges Jubiläum der Städtepartnerschaft in Annonay

Vom 5. bis 8. Mai 2016 wurde in Annonay das 50-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft mit ca. 300 Gästen aus Backnang gefeiert. Den Waldheimverein vertraten Peter Wagner, Lea Lindenlaub, Ralf Bjelcik, Volker Veigel, Ekki Behr, Walter Binder, Uwe Nutz und Sabine/Michael Kutteroff die mit dem Stadtrat dabei waren.
Fahrt ging für uns Donnerstag 05.05.2017 früh morgens in Bussen los. Am Spätnachmittag kamen wir in Annonay an un wurden mit vielen Umarmungen empfangen und auf die Privatunterkünfte verteilt. Am frühen Abend ging es mit einer Vernissage im Centre municipal de Deomas los, gefolgt von kleinen Häppchen und Getränken. Unsere französischen Bouler wollten aber sogleich unsere Spielqualitäten sehen und so begaben wir uns in die Boulehalle. Um 21.00 Uhr wurde also mit Boule….nein…mit Petanque, begonnen. Gegen 01.30 Uhr flogen dann die letzten Kugeln. Dazwischen wurden viele Pizzen und Kaltgetränke aufgefahren und konsumiert. Die Tage danach wurden durch unterschiedliche Aktionen der Gastfamilien gefüllt. Es wurde an den offiziellen Terminen der Partnerschaftsfeier wie den unterschiedlichen Sportveranstaltungen, Barbeque, Konzert des Backnanger Stadtblasorchesters, den Chorallen, dem Start der Mini Montgolfieres, Rosenpflanzungen usw. wie an den privat organisierten Fahrten zum Stausee oder in die Stadt, natürlich mit einigen Bouleeinlagen und mehrgängigen Essen in den Gastfamilien teilgenommen.
Am Sonntag morgen wurden wir alle von unseren neu gewonnenen Freunden herzlich verabschiedet und viele landestypischen Präsente wurden mitgenommen. Vom Partnerschaftskomitee Annonay wurden noch viele Kartons mit Pralinen der Manufaktur Valrhona mitgegeben, welche aber den Rückweg bis Backnang nicht überstanden…..sie verschwanden mehr oder weniger still und leise in den Bäuchen der Reisenden.
Vom 31.08. bis 03.09.2017 werden wir versuchen unseren neu gewonnenen Boulefreunden eine ebensolchen Aufenthalt in Backnang zu bieten.

 

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