Neuigkeiten Verein

1.Backnanger Inklusionstag 16.07.17

Michael Balzer, als Erster Bürgermeister Backnangs und Schirmherr des Inklusionstags, begrüßte alle Teilnehmer herzlich. Dieser Aktionstag organisiert durch die  TSG, stand unter dem Motto „Backnang bewegt sich: vielfältig, bunt, inklusiv“.
Der Waldheimverein war durch Sabine Kutteroff, Gudula Hammer und Thi Duyen Nguyen in der Karl-Euerle-Halle und dem Sportplatz zum 1.Inklusionstag vertreten. In gemeinsamen Spiel- und Sportangeboten traten Menschen mit und ohne Behinderung zusammen an. Auch das Boulespiel war einer der umfangreichen Programmpunkte.
Am Nachmittag spielten die integrative Musikgruppe “Elefantis” auf. In einem Wettkampf verglichen sich die Teams des TV Murrhardt mit der Lebenshilfe, ein Team der TSG Backnang mit der Paulinenpflege und ein Team des Kreisjugendrings. Es gab zuerst eine Pendelstaffel, dann ein Boule-Spiel und noch eine Tanz-Aufgabe.
Abschließend trat noch die inklusive Musikgruppe “Groove Inclusion” auf. Ein Tag, welcher allen viel Spass bereitete, ging zu Ende.

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Dankefest im Waldheim

Rund 35 Mitglieder des Waldheimvereins hatten sich zum Dankefest eingefunden. Die meisten begannen mit dem Boulespiel. Andere machten es sich bei Kaffee und Kuchen gemütlich. Es wurde immer wieder geboult, geratscht und gefachsimpelt. Am frühen Abend wurden dann die Grills angeworfen. Es gab in der Hütte eine große Salattheke, wo sich jeder bedienen konnte. Der Verein hatte für das Grillgut und die Getränke gesorgt. Auch für den Nachtisch stand einiges bereit. Frisch gestärkt konnte für viele es dann wieder zum boulen übergehen. Begleitet wurde der Tag/Abend durch Livemusik von der parallel im Waldheim stattfindenden Hochzeit, was ein paar Bouler manchmal drausbrachte, ander wiederum unterstützte. Auf jeden Fall wippte so mancher Fuß, so manche Hüfte kreiste und ein paar legten eine flotte Sohle aufs Parke…. auf die Boulebahn. Gegen Mitternacht gab es natürlich einen kleinen Zwischensnack um in die frühen Morgenstunden zu kommen. Aber die Gruppe wurde auch immer kleiner, doch reichte es am Ende noch zur finalen Triplette. Als es schon hell wurde, packte doch jeder seine Boulekugeln ein und trat den Heimweg an.
Wieder ein gelungenes Dankefest…..Grillfest…..Bouleabend….Miteinander.
Danke an alle Spender der Salate, Nachtische, frischen Brauereibiers usw.
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Waldheimkonzert mit The Beez und das Geheimnis der Schreibmaschine

Dem 1 Stunde vor Beginn der Veranstaltung heruntergegangenen Gewitter mit Starkregen zum Trotz strömten rund 200 Gäste zum Konzert der im süddeutschen Raum bekannten vier Musiker The Beez aus Berlin in den Biergarten des Waldheims Backnang. Schon mit dem 1. Lied kommt die Power der Musikinstrumente, untermalt von den kraftvollen Stimmen und dem Witz, bekannte Musikstücke aus Rock- und Pop-Klassikern sehr eigenwillig zu interpretieren herüber. Das Quartett aus Rob Rayner (Gitarre), Annette Kluge (Schlagzeug), Peter D‘Elia (Gitarre und Banjo) und Dita Rayner (Akkordeon) bot viele Leckerbissen : die Mischung bekannter Kompositionen mit Elementen geradezu entgegengesetzter Musikstile, gewürzt mit Komik und und leicht politischer Brisanz. Oft kommen einem die Stücke in der eigentümlichen Interpretation der Vier seltsam bekannt vor, ohne daß man sie benennen könnte und erst im Refrain oder sogar am Ende entlarven sich die Titel. Neben der Eigenkomposition von Deta die die Gentrifizierung Kreuzbergs besingt, ist herausragend und sofort erkennbar die Parodie der „Bohemian Rhapsody“ von Queen. Einleitungen und lustige Kurzgeschichten zu den Musikstücken klären die vielen Fans und Besucher endlich über die Abbildung der „Schreibmaschine“ auf den Vorankündigungsplakaten auf. Bei einer Kontrolle vor einem Flug nach Australien, wo die Band jedes Jahr in der Heimat Rob‘s mehrere Monate tourt, wurde Dita auf das Röntgenbild ihres Akkordeons, nachdem es über‘s Band gelaufen war, angesprochen „hei Mädel, du hast ja deene Schreibmaschine dabei“. Erst nach vier Zugaben und genau vor dem nächsten Regenschauer beendeten The Beez ihren Auftritt im Waldheim mit der gelungenen Parodie Rob Rayner‘s „Stayin‘ Alive“ von den Bee Gees.
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Kleiner Flohmarkt und verschiedene Bands im Waldheim

Am Nachmittag des 29.04.  fand ein kleiner Flohmarkt auf dem Gelände des Waldheimvereins statt. Parallel dazu versuchten sich einige Besucher im Boulespiel. Im späten Nachmittag startete verschiedene Bands der Jugendmusikschule ihr Unterhaltungsprogramm.  Rund 150 Zuhörer wippten im Rhythmus  der Inklusionsband “The Cool Chickpeas”,  dann zu “Trouble in My Head”, gefolgt von der Elternband “Time Machine” und zum Abschluß zu “Work in Progress”.
The Cool Chickpeas - Kopie Work in Progess - Kopie

Zäher Rostbraten kommt als entspannter Reggae daher

BKZ-Online 27.02.17
Schwäbischer Liederabend mit „Mayer & Müller“ im Backnanger Waldheim– Veranstalter wird überrascht durch den großen Ansturm an Zuhörern.
Proppenvoll war es am Samstag in der Gaststätte Waldheim bei einem schwäbischen Liederabend mit „Mayer & Müller“. Mit eigenen Texten und Melodien gab das Duo mal amüsant mal nachdenklich Einblicke in den Alltag im Ländle und die schwäbische Seele.

Des Dialekts sollte man schon mächtig sein: Ulrich (Uma) Mayer (links) und Ulrich (Ules) Müller bieten „Schwäbisch für älle“. Foto: A. Becher

Von Claudia Ackermann

BACKNANG. Mit einem so großen Ansturm haben selbst die Veranstalter vom Waldheim-Verein nicht gerechnet. Eilig werden noch Stühle von draußen hereingetragen. Bei rund hundert Besuchern wird es im Saal der Gaststätte eng. Trotzdem herrscht eine gemütliche, familiäre Atmosphäre. An den Tischen wird gegessen oder zusammen ein Gläschen getrunken. Peter Arndt, 1. Vorsitzender des Waldheim-Vereins, eröffnet den Abend.
Mit E-Gitarre und Akustik-Gitarre begleitet das Duo, bestehend aus Ulrich (Uma) Mayer und Ulrich (Ules) Müller, den zum Teil zweistimmigen Gesang: „Mei Vater hat a Stückle ghet, und i hab’s net wella.“ Denn, so heißt es in dem Text aus Müllers Feder, er fliege lieber auf die Seychellen. Kurzweilig und amüsant sind die Lieder im Programm: „Schwäbisch für älle“. Des Dialekts sollte man schon mächtig sein, etwa, wenn es in einem Text um die unglaublich vielseitigen Einsatzmöglichkeiten des Wortes „ebbes“ geht.
Musikalisch sind unterschiedliche Stilrichtungen eingestreut. Ein Lied von „Sachen, die nerven“, wie etwa ein Rostbraten, der zäh wie Leder ist, kommt als entspannter Reggae daher. Beim Text über die schwäbischen Himmelsrichtungen: „Nuff, nomm, nieber und na“ kommen außer den Gitarren Tröten zum Einsatz. Ulrich Mayer greift zwischendurch zur Melodica oder zur Ukulele. Auch, wenn die Akustik im Raum manchmal etwas zu wünschen übrig lässt, tut das der Stimmung keinen Abbruch. Beim Lied „Koiner“, in dem es darum geht, dass einem in manchen Situationen niemand hilft, stimmt das Publikum in den Refrain mit ein.
Die beiden Ulrichs plaudern darüber, wie sie sich kennengelernt haben. Nämlich bei Käsewürfeln und einer Dose Ravioli in Mayers nicht ganz perfektem Haushalt. Müller hat daraufhin einen Song für ihn geschrieben mit dem Titel: „Du brauchsch a Frau.“ Dass die Chemie bei dem Duo stimmt und sie viel Spaß zusammen auf der Bühne haben, merkt man ihnen an. „Bei mir ist Musik immer Freundschaftssache“, sagt Ulrich Mayer, der auch bekannt durch die Band „Ulrich Tukur und die Rhythmus Boys“ ist.
Nicht bei allen Liedern blödelt das Duo auf der Bühne. Balladen stecken zuweilen voller Tiefgang. „I han a Träne in meim Bier“, singt Müller. Es geht um die Trauer darüber, dass die Menschen sich nicht mehr verstehen und keiner dem anderen zuhört. Sie würden nur noch nach Leistung gemessen, die anderen würden vergessen. Mucksmäuschenstill wird es im Saal der Waldheim-Gaststätte. Aber diese melancholische Stimmung ist nicht von langer Dauer.
„Schädel, Fuß ond Ranza,
des isch dr Schwob im Ganza“
Eigentlich sei Mayer nur sein Künstlername und er würde in Wirklichkeit Müller heißen. Bei Müller sei das umgekehrt, blödelt das Duo herum. Eigentlich hätten sie noch einen Dritten im Bunde gesucht, aber niemand mit dem Namen Schmidt gefunden. Dieser Abend sei eine „Antifa-Veranstaltung“ – eine Antifaschingsveranstaltung. Nicht jeder ist schließlich am närrischen Treiben an diesem Wochenende interessiert.
„Schädel, Fuß ond Ranza, des isch dr Schwob im Ganza“, legen die beiden los und gehen über zum einzigen Beruf, bei dem es keine Frauenquote gebe. „Samenspender“ heißt das Lied, bei dem sie sich mit Gitarre und Ukulele zu rasantem Tempo steigern.
Beim Most-Blues setzt Müller seine Rockröhre ein und die Besucher erfahren, was es mit dem schwäbischen Ausdruck „Lällabebbl“ auf sich hat. Am Ende laufen „Mayer & Müller“ noch mal zu Höchstform auf, wenn es zwar um ein so banales Thema wie verschiedenfarbige Aufkleber geht, aber der Rhythmus mit viel mitreißendem Pep schon allein in den Worten liegt: „Bäbberle, bäbberle, bäb…“ Da wird im Saal gut gelaunt mitgewippt, und erst nach drei Zugaben lässt das Publikum das Duo gehen.